Was in der Nacht mit uns passiert

Je nach Schlafdauer durchläuft unser Körper pro Nacht ca. vier bis sechs Schlafphasen. So ein Schlafzyklus dauert rund 90 Minuten. Doch welche Schlafphasen gibt es? Und was passiert in dieser Zeit mit unserem Körper?

Dieser eine bekannte Drittel den wir nachts mit schlafen verbringen, ist für uns oftmals ein selbstverständlicher Vorgang. Viele Menschen unterschätzen, was mit unserem Körper in dieser Zeit passiert. Denn unser Körper schaltet in keinem Fall in den Schlafmodus. Während einer Nacht verarbeitet unser Körper all das, was sich am Tag angestaut hat. Unser Körper verbraucht in der Nacht ähnlich viele Kalorien, wie im Ruhezustand unter Tage. Das Gehirn verarbeitet Erlebnisse des Tages. Neu Gelerntes wird ganz unbewusst wiederholt und gespeichert. Auch unsere Organe und die Muskulatur regenerieren im Schlaf. Deshalb können Schlafstörungen zu körperlichen aber auch geistigen Schwächen führen.

Es gibt verschiedene Schlafstadien, welche sich in der Nacht wiederholen. Je nach Schlafdauer durchläuft unser Körper diese Schlafphasen ca. vier bis sechs Mal.

Entspannter Wachzustand

Unser Geist ist wach und bereitet sich auf die Nacht vor. Die Hirnströme sind regelmässig und die Muskelspannung noch relativ gross.

Einschlafphase

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um die ersten Minuten während des Einschlafens und danach. Die Einschlafphase beruhigt unseren Körper und erhöht die Entspannung des Körpers. Unser Pulsschlag verlangsamt sich und die Atmung wird tiefer. Viele Menschen nehmen genau in dieser Schlafphase einen Moment des Fallens wahr und erschrecken sich. Woher dieses Zucken kommt ist noch nicht erforscht. Man geht davon aus, dass das Runterfahren in den Schlafmodus nicht synchron verläuft. So das Hirn und Muskulatur nicht koordiniert arbeiten. Eine andere Hypothese geht davon aus, dass es sich um „Fehlzündungen“ der Hirnzellen handelt, welche sich mit Muskelzuckungen äussern. In der Einschlafphase ist unser Schlaf noch sehr leicht. Bereits wenige Lichtimpulse oder akustische Geräusche können uns leicht aufwecken.

Leichtschlafphase

Unser Bewusstsein ist abgeschaltet und wir schlafen mit entspannten Muskeln und fast ohne Augenbewegungen. Mehr als die Hälfte des Schlafes verbringen wir in dieser oberflächlichen Schlafphase.

Tiefschlafphase

Die Tiefschlafphase ist für unseren Körper die wohl wichtigste Schlafphase. Insgesamt verbringen wir etwa drei Stunden im Tiefschlaf. Blutdruck und Atem verlangsamen sich weiter. Hierbei erlebt der Körper die absolute Entspannung seiner Muskulatur. Viele körperliche Beschwerden haben in dieser Phase den Ursprung. Der entscheidende Punkt liegt darin, dass wir uns im Tiefschlaf so gut wie gar nicht bewegen. Wir liegen also lange Zeit völlig unbeweglich im Bett. Liegen und Schlafen wir in dieser Zeit in einer deformierten Lage (z.B. zu harte oder durchhängende Matratze), beginnt die Muskulatur sich zu spannen. Dies ist ein normaler und natürlicher Reflex. Wären wir wach, würden wir rasch mit einer Entspannungsbewegung oder einer Änderung der Liegelage reagieren. Da wir uns jedoch im Tiefschlaf befinden, wird die Spannung Ihrer Muskulatur stärker und stärker. Je mehr Spannung entsteht, desto grösser wird der Schmerz. Der grössere Schmerz steigert wiederum die Verspannung. Die Auswirkungen sind Hals-, Nacken- oder Rückenverspannungen in der Nacht oder am Morgen. Deshalb ist es wichtig, dass unser Körper in der Nacht entspannen und richtig liegen kann.

Man spricht unter anderem vom Tiefschlaf, da der Schläfer nun sehr schwer aufzuwecken ist. Wer morgens völlig übermüdet aufwacht, ist vermutlich aus dieser Schlafphase geweckt worden. Passen Sie also Ihre Schlafens- bzw. Weckzeit im 1.5 Stunden Rhythmus an. Schlafphasen-Wecker oder Lichtwecker im Handel verhindern das Aufwachen in genau dieser Phase und/oder erleichtern das Aufstehen.

REM-/Traumphase

Mit dieser Phase beginnt ein neuer Schlafzyklus und unser Schlafverhalten ändert schlagartig. Die REM-Phase verdankt ihren Namen den schnellen Augenbewegungen (rapid eye movement). Zusätzlich zu den Augenbewegungen ist unser Gehirn äusserst aktiv. Die Muskulatur ist abgesehen von gelegentlichem Zucken völlig entspannt. Jetzt träumen wir bewusst und können morgens davon berichten. Man geht davon aus, dass vor allem emotionale Sinneseindrücke beim Träumen verarbeitet werden. Haben wir zum Beispiel einen schlechten Tag, so erhöhen sich die Chancen auf Albträume und umgekehrt.

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